
Edeka eröffnet Ecke Leibniz und Bismarck
Am 27.2.2025, hat der Edeka-Betreiber Meissner vom Nollendorfplatz einen weiteren Markt im Karl-August-Kiez eröffnet. Im ehemaligen Küchenstudio an der Kreuzung Bismarckstraße 104 und Leibnizstraße wurde wochenlang fieberhaft gebaut und renoviert – nun ist alles fertig.

Bisher gab es nur den Edeka-Markt im Keller der Wilmersdorfer Arkaden – von genialen Marketing-Mastern „Wilmi“ getauft. Nun versucht ein weiterer Lizenznehmer, Christopher Meissner vom Nollendorfplatz, an der Kreuzung der wichtigen Straßen Bismarck- und Leibniz- einen zusätzlichen Standort zu etablieren.

Wer die Ecke kennt, weiß zwar, dass ein paar große Firmen und die TU in der Nähe sind. Dennoch ist die Kreuzung (bisher) nicht sehr stark von den Anwohnenden und Laufkundschaft frequentiert. Die Ampel hat ja nicht mal einen vollständigen Fußgänger-Umlauf: ausgerechnet die FußgängerInnen-Ampel vor dem Edeka über die Bismarckstraße fehlt. Vielleicht entsteht jetzt endlich Druck auf die Verkehrsverwaltung, diese Ampelanlage zu vervollständigen, denn Behörden arbeiten nicht von allein.
Standortprognose: ungünstig

Bleibt dem Betreiber zu wünschen, dass ein Lebensmittelmarkt die Kundenströme im Kiez umzuleiten vermag. Es wäre Meissner deshalb zu wünschen, weil er mit dem Laden am Nollendorfplatz Berlin mit einem der wenigen Supermärke mit durchgehenden Öffnungszeiten (24/7) beschenkt hat.

Konzept Selfservice
Der Clou am neuen Edeka-Markt ist die Ausrichtung auf Selbstkassierer. Deshalb existiert auch nur eine Kasse. Der Tagesspiegel glaubt nicht, dass solch ein Konzept in Berlin funktioniert. Aber netto in der Wilmi und Rewe an der Oper zeigen, dass zumindest im Karl-August-Kiez Supermärke trotzdem funktionieren. Das Bedauern um weggefallene Arbeitsplätze wird locker dadurch ausgeglichen, dass es beim selber Scannen einfach schneller geht – wenn man will.
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