Ein geschlossener Event-Anhänger mit der Aufschrift „Outreach“.

Rumhäng-Wagen

Sie haben ihn sicher bereits stehen sehen: den Hangout-Anhänger in der „neuen Fußgängerzone“. Sozialpädagogische Fachkräfte sollen hier Jugendlichen für Gespräche zur Verfügung stehen.

Am 18. April um 13 Uhr wird das niederschwellige Angebot des Trägers „outreach gGmbH“ von Vertretern des Bezirksamtes eröffnet. Der Wagen soll an diesem Standort dauerhaft Beratung und Unterstützung zur Verfügung stellen.

Was genau Jugendliche und junge Erwachsene dort erwartet, wird man wohl erst sehen müssen. Eine gemeinnützige GmbH hat nicht die gleiche Art, Dienstleistungen an die Menschen zu bringen, wie eine kommunale Einrichtung. Allein die Größe bzw. Kleinheit ist nicht mit einem Jugendfreizeitheim vergleichbar. Im Vorfeld wirkt der Wagen ein wenig wie ein Unterstand für Streetworker – die durchaus gebraucht werden.

Vielleicht ist diese Einrichtung nun endlich geeignet, um das bisher dauerhafte Wildwest-Verhalten von Autofahrern zu unterbinden, die in der Verlängerung der Fußgängerzone weiterhin einen Parkplatz und eine Abkürzung in die Schillerstraße gesehen haben. Zu diesem Zweck haben Autofahrende sofort nach erneuter Aufstellung der Absperrungen diese wieder demontiert. Um die Sicherheit der jugendlichen BesucherInnen des Rumhäng-Wagens zu gewährleisten, wäre eine dauerhaft haltbare Absperrung nun mehr denn je gerechtfertigt.

Mobile Jugendsozialarbeit in der Wilmersdorfer Straße: der Outreach-Wagen.
Foto: BA Charlottenburg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert